Konzept

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

  1. Leitbild

     

  2. Rahmenbedingungen

     

    2.1. Lage

    2.2. Räumlichkeiten und Ausstattung

    2.3. Personelle Besetzung

    2.4. Öffnungszeiten

    2.5. Verpflegung

     

3.Tagesablauf

 

  1. Pädagogische Arbeit

     

    4.1. Bewegung

    4.2. Familienorientierung

    4.3. Demokratie

    4.4. Freiräume

    4.5. Förderung

    4.6. Marte meo

     

 

  1. Bildungsdokumentation

 

6. Elterninitiative

 

6.1. Chronik

6.2. Elternaufgaben

6.3. Elternarbeit

 

  1. Team

 

  1. Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leitbild

 

 

 

 

 

Wir sind überzeugt, dass Anderssein gut und wertvoll im Lernen miteinander und voneinander ist.

Deshalb sind für uns Respekt und Wertschätzung jeder Persönlichkeit eine Grundvoraussetzung für gute Arbeit.

 

Alle Kinder dürfen sich in ihrem Tempo entwickeln und lernen.

Wir bieten den Kindern und lehren die Kinder demokratische Strukturen.

 

Erfahrungen, auch Grenzerfahrungen, werden möglich gemacht, um Neues entstehen zu lassen und Lernen zu ermöglichen.

 

Wir bieten Kindern und Eltern individuelle Beziehungsmöglichkeiten und gute Rahmenbedingungen.

 

Intensive Teamarbeit und Weiterbildung halten unsere Arbeit im Fluss und helfen uns, neue Wege zu gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-1-

2.Rahmenbedingungen

 

    1. Lage

 

Unsere Einrichtung befindet sich in einem ruhigen, dörflich anmutenden Wohngebiet im Stadtteil Düsseldorf Itter.

Die KiTa ist auf dem Gelände einer ehemaligen Schule, nahe der Kirche. In unserer Umgebung gibt es schöne Waldgebiete, das Schloss Mickeln und den Rhein, die zu Ausflügen einladen.

 

    1. Räumlichkeiten und Ausstattung

 

Wir leben mit den Kindern in einem alten, neu hergerichteten, grundsanierten Schulgebäude, dessen Wohnfläche 167 qm beträgt.

Das Haus hat zwei große Räume, ein Treppenhaus, eine Kindertoiletter und eine Küche.

Der Raum im Erdgeschoss ist mit einem Podest, einem Klettergerüst, Büchern, Bau- und Bastelmaterial ausgestattet.

Der im Obergeschoss befindliche Raum bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Bewegung. Hier sind Alltagsmaterialien, Sportgeräte und über Schienensysteme auswechselbare Elemente zum Turnen, Klettern und Toben für alle Kinder vorrätig.

 

Das 1600 qm große Außengelände besteht zur Hälfte aus einer großen Wiese und einem 70 qm großen Sandkasten. Am Ende des Gartens befindet sich ein Hügel, dessen Abschluß eine 8m lange Krabbel- Röhre bildet.

Der verbleibende Teil des Außengeländes ist asphaltiert. Im Schatten von 9 großen Linden können die Kinder unsere Fahrzeuge: Dreiräder, Roller und Fahrräder benutzen.

Rollschuhe, Bäll, Laufdosen und Springseile stehen immer zur Verfügung. Es gibt Holz und Reifen zum Bauen von Häuern, Rampen und Wippen.

Eine Werkbank kann zum experimentellen Bearbeiten von verschiedenen Materialien genutzt werden.

Ein Pavillion der Sinne mit Klangobjekten und eine Seillandschaft laden die Kinder zum Erkunden und Spielen ein.

 

    1. Personelle Besetzung

 

Die 21 Kindern der Einrichtung werden von vier pädagogischen Fachkräften, zwei Vollzeit- und zwei Halbzeitkräften und einem/r Jahrespraktikanten/in betreut.

Für das Kochen an 4 Tagen der Woche ist eine Hauswirtschaftskraft zuständig.

Die tägliche Reinigung der KiTa übernimmt eine Reinigungskraft.

 

 

-2-

    1. Öffnungszeiten

 

Unser Haus ist von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Die Einrichtung bleibt an 3 Wochen in den Sommerferien, zwischen Weihnachten und Neujahr, an Brückentagen, an 2 Teamtagen und einem Betriebsausflug des Teams geschlossen.

 

    1. Verpflegung

 

Eine gesunde Ernährung ist für die Entwicklung der Kinder von großer Bedeutung. Seit vielen Jahren praktizieren wir die vegetarische Küche.

Wir beziehen vorwiegend Bio- Obst, -Gemüse und -Brot.

Es gibt ein offenes Frühstück für alle Familienmitglieder, die ergänzend Lebensmittel dafür mitbringen.

 

 

  1. Tagesablauf

 

7.30- 8.00 Uhr Frühdienst

 

bis 9.30 Uhr Frühstück

 

9.30 Uhr Besprechungskreis

10.00- 12.00 Uhr Freies Spiel und Angebote

 

12.00- 12.30 Uhr Kreis

 

12.30- 12.50 Uhr Mittagessen

 

bis 14.30 Uhr Freies Spiel

 

14.30 Uhr Imbiss

 

16.30 Uhr Schließung der KiTa

 

Die ersten, für den Frühdienst angemeldeten, Kinder kommen um 7.30 Uhr in die Kindertagesstätte. Bis 9.00 Uhr sollten alle Kinder da sein.

Im frühdienst wird ein großer Tisch gedeckt, der bis 9.30 Uhr Kindern, Eltern und Erzieherinnen zum gemeinsamen Frühstück zur Verfügung steht.

Um 9.30 Uhr treffen sich alle im Besprechungskreis. Hier wird die Anwesenheit festgestellt und die Absprachen für die Planung des Tages besprochen.

Danach haben die Kinder die Möglichkeit in beiden Räumen des Hauses oder draußen zu spielen.

-3-

In dieser Zeit finden offene Angebote, Gruppenaktionen, Ausflüge oder Projekte statt.

Um 12.00 Uhr werden die Kinder zum Kreis gerufen. Hier werden Gespräche geführt, Geschichten vorgelesen, Lieder gesungen, Spiele gespielt und Verabredungen sind möglich. Wechselnde Gruppen von Kindern decken den Tisch zum Mittagessen um 12.30 Uhr.

Nach dem Essen spielen die Kinder nach ihren Wünschen und Interessen bis sie abgeholt werden.

Die Kindertagesstätte schließt um 16.30 Uhr.

 

 

4. Pädagogische Arbeit

 

 

 

Bildung bedeutet für uns

 

 

Die Entfaltung aller kreativen Prozesse. Dabei werden alle Sinne sensibilisiert und die Wahrnehmungsfähigkeit erweitert.

Dabei ist es uns wichtig, das jedes Kind sein eigenes Tempo bestimmt und sich selbst entscheidet womit es sich im freien Spiel beschäftigt.

Jedes Kind will lernen und wenn es seinen eigenen Weg gehen darf, lernt es mit Lust.

Indem wir kooperieren, lernen wir miteinander und voneinander.

Auf dieser Grundlage und intensiven Beobachtungen bieten wir den Kindern Projekte an in denen Zusammenhänge erlebt werden können.

Dabei schaffen wir Erprobungsfelder und Erforschungsfelder.

Der Lernprozess ist dabei oft wichtiger als das Ergebnis.

Der Weg ist das Ziel.

Für uns ist es wichtig, die Freude am Entdecken von Neuem zu erhalten und zu fördern. Sich bilden ist ein lebenslanger Prozess der Freude bereitet.

Kinder wollen lernen und tun dies für sich selbst.

 

Wir bereiten die Kinder auf ihren neuen Lebensabschnitt Schule vor. Dabei arbeiten wir mit einer ortsnahen Schule zusammen.

Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Kinder sich alle Kompetenzen und Fähigkeiten aneignen können, die ihnen im weiteren Leben helfen werden, sich zurechtzufinden.

 

Bildung findet täglich während der gesamten Kindergartenzeit statt.

 

 

 

 

-4-

    1. Bewegung ist das Tor zum Lernen

 

Kinder bewegen sich ausgelassen und immer zum eigenen Vergnügen.

Sie haben ein großes Bewegungsbedürfnis, wie z.B.rennen, springen, klettern.

Um diesen Bedürfnissen nachkommen zu können brauchen sie ausreichend Gelegenheiten.

Die Entwicklung des Kindes ist ein ganzheitlicher Prozess, in dem Bewegung eine zentrale Rolle einnimmt.Sie erschliessen sich ihre Umwelt durch Bewegung.

Sie lernen ihre körperlichen Fähigkeiten wahrzunehmen und einzuschätzen.

Sie erleben die Eigenarten der sie umgebenden Dinge und erfahren physikalische Gesetzmäßigkeiten z.B. Schwerkraft oder Hebelwirkung.

In der Bewegung treten sie in Kontakt mit anderen und lernen Rücksicht zu nehmen, sich durchzusetzen, einander zu helfen und Konflikte zu lösen.

Eigene Stärken werden erkannt, Grenzen erfahren und Selbstvertrauen gebildet.

 

Bewegungserziehung bedeutet die Förderung der motorischen, emotionalen, sozialen, geistigen und körperlichen Entwicklung.

 

Bewegung macht schlau und ist das Fundament für jedes weitere Lernen.

 

Darum bieten wir den Kindern, sowohl im Innenbereich, wie auch auf dem Außengelände jederzeit die Möglichkeit die unterschiedlichsten Bewegungserfahrungen machen zu können.

 

Bewege ich mich – bewege ich etwas – und bewege die Welt”

 

 

4.2.Familienorientierte Angebote

 

Die gemeinsamen Gespräche der Erwachsenen dienen dazu, den Kindern die bestmögliche Begleitung zu geben.

Gemeinsame Aktionen wie z.B. Feste, Feiern, Freizeiten, Trödelmärkte usw…., ermöglichen nähere Kontakte und zeigen den Kindern:

alle ziehen an einem Strang

Eltern und andere Familienmitglieder sind bei uns immer willkommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-5-

    1. Demokratie

 

Demokratie findet bei uns im Zusammenleben mit Kindern, Eltern und Mitarbeiterinnen statt.

In Gesprächskreisen werden mit den Kindern Regeln besprochen, Ideen ausgetauscht und Lösungen gefunden. Die Kinder lernen sich gegenseitig zuzuhören, eigene Interessen zu vertreten und eine eigene Meinung zu finden.

Miteinander treffen wir Entscheidungen, die wir gemeinsam tragen, uns daran halten und , wenn nötig, verändern.Ausnahmen und Regelabweichungen sind wichtig.

Kritik darf jeder äußern.

Unser Ziel ist, das die Kinder bis zum Schulbeginn gelernt haben Konflikte verbal zu lösen.

 

 

 

    1. Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten

 

Das frei gestaltete Spiel ist die angemessene Form kindlicher Auseinandersetzung mit seiner Umwelt.

Die Kinder verarbeiten Eindrücke, entwickeln Fähigkeiten, zeigen Eigeninitiative, konzentrieren sich, kooperieren mit anderen und machen Grenzerfahrungen.

Allen Mitarbeiterinnen bietet das Freispiel eine besonders gute Möglichkeit einzelne Kinder und Interaktionen in der Gesamtgruppe zu beobachten.

 

 

    1. Förderung

 

Projektarbeit bedeutet sich über einen längeren Zeitraum mit einem Thema zu beschäftigen.

Projektideen entstehen durch Beobachtungen der Kinder, die dann bei der Themenwahl und Planung miteinbezogen werden.

Die Kinder machen ihre eigenen Erfahrungen und lernen mit allen Sinnen. Individuelle Lösungen werden gefunden und verschiedenste Lösungswege führen zum Ziel.

 

Individuelle Förderung heißt Kinder Dinge auf ihre Art tun zu lassen und die Produkte der Kinder wertzuschätzen.

Dabei ist es wichtig ihnen etwas zuzutrauen und Verantwortung zu geben.

Wir fördern jedes einzelne Kind, indem wir es unterstützen und begleiten bei dem was es braucht.

 

 

 

 

-6-

 

4.6. Marte meo > lateinisch „aus eigener Kraft“

 

Das Team ist in der Marte meo Methode ausgebildet und unterstützt den Erziehungs- und Bildungsprozess durch die Anwendung dieser Methode.

Die Kinder werden in Alltagssituationen gefilmt, um Ihnen und den Eltern Stärken und Fortschritte sichtbar zu machen. Marte meo hat sich als Instrument der Bildungsdokumentation bewährt.

 

 

 

 

  1. Bildungsdokumentation

 

In unserer Einrichtung hat jedes Kind von der Aufnahme bis zum Schulbeginn einen Ordner, der mit selbst gegestalteten Bildern, Fotos und anderen persönlichen Dingen gefüllt wird. Diese sind Eigentum der Kindern.

Neben der Marte meo Methode führen wir nach dem System der „Ganzheitlichen Bildungsdokumentation“ in NRW ein Mal jährlich für jedes Kind eine gezielte Beobachtung durch, die auch als Grundlage für das anschließende Entwicklungsgespräch mit den Eltern dient. Dieses findet im ersten Jahr bei einem Hausbesuch statt und danach in der Einrichtung.

 

 

  1. Elterninitiative

 

6.1. Chronik

 

1970 wurden die ersten Kinderläden in Düsseldorf gegründet – auch Zentrum Kind.

1972 entstand der Verein Zentrum Kind e.V.

Zunächst in Privatwohnungen, dann in einer alten Villa auf der Sohnstraße und ab Ende 1977 in der ehemaligen Dorfschule von Itter wurden die Kinder betreut.

Von der zunächst sehr politischen Idee Kinder anders zu erziehen bis zum anerkannten Bewegungskindergarten heute war es ein langer Weg.

 

 

6.2.Elternaufgaben

 

Der Vorstand unserer Kindertagesstätte besteht aus 3 gewählten Mitgliedern, die über einen Notar ins Vereinsregister eingetragen werden. Er hat die Aufgabe die Beschlüße der Mitgliederversammlung umzusetzten.

In der Jahreshauptversammlung werden zwei Kassenprüfer/innen und ein/e Personalbeauftragte/r gewählt.

 

-7-

6.3. Elternarbeit

 

Unsere Eltern leisten mindestens 40 Arbeitsstunden als Beitrag zur Elterninitiative.

Aktiv sind sie beteiligt an Diensten, Feiern, Jubiläen und an allen Dingen, die nicht im pädagogischen Bereich liegen.

Monatlich finden Elternabende statt an denen pädagogische Themen besprochen werden können, Organisatorisches geklärt werden kann oder die Möglichkeit besteht Referenten einzuladen.

Elternabende sind wichtig, damit alle den gleichen Informationsstand haben.

 

 

 

 

7. Team

 

Die Kindertagesstätte wird von Karin Schiefer seid 1983 geleitet. Sie ist Theaterpädagogin und hat eine Zusatzqualifikation im Bereich Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter und ist Marte-meo Therapeutin.

Zweite Vollzeitkraft ist seid 2002 Nina Maczkowiak mit einer Zusatzqualifikation im Bereich Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter.

Je eine halbe Stelle teilen sich Tina Wedde (seid 1999) und Claudia Gruchow- Ostermann (seid 2008). Beide haben eine Zusatzqualifikation im Bereich Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter. Claudia Gruchow- Ostermann ist zusätzlich Kunstpädagogin.

Seid Oktober 2011 ist Kim Steldermann als Vollzeitkraft und Schwangerschaftsvertretung für Frau Wedde eingestellt.

Frau Annika Hetzel macht im Kitajahr 2011/12 ihr Anerkennungsjahr in unserer Einrichtung.

Seid 2000 ist Lissy Nikolai als Köchin bei uns und seid 2011 Petra Escherich als Reinigungskraft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-8-

 

  1. Öffentlichkeitsarbeit

 

In unserer Kindertagesstätte leben wir Öffentlichkeitsarbeit durch Präsenz und Öffnung in der Einrichtung nach außen, wie z.B. an Trödelmärkten und Karneval.

Intern machen wir unserer pädagogische Arbeit durch Aushänge von Wochenplänen, Ankündigungen, Fotodokumentationen und Berichten transparent.

Wichtige Netzwerkpartner sind der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Landesjugendamt, das städtische Jugendamt und medizinische Einrichtungen der Stadt.

Unsere Kindertagesstätte und der Landessportbund, SFD 75 und die Bädergesellschaft partizipieren wechselseitig an gemeinsamen Aktionen.

Wir unterstützen die Fachschule für Sozialpädagogik durch Praktika der Studierenden in unserem Haus.

Wir kooperiern mit der Grundschule des Stadtteils und den Institutionen, wie Feuerwehr, Polizi, Theater, Bücherei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-9-

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*